Aufsichtsrat plant Spitzentreffen zu Brandschutz am Flughafen BER

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Im Terminalgeschoss über dem unterirdischen Flughafenbahnhof ist bislang nicht sichergestellt, dass Rauch ordentlich abzieht, wenn es brennt. Foto: Berthold Stadler/Piratenfraktion

Berlin (dpa) - Eine Spitzenrunde mit Vertretern von Regierungen, Behörden, Deutscher Bahn und Betreibern soll die Probleme beim Brandschutz im künftigen Hauptstadtflughafen angehen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) als Aufsichtsratschef werde zu einem solchen Treffen noch im Juni einladen, kündigte Müllers Flughafen-Koordinator Engelbert Lütke Daldrup in der "Berliner Zeitung" (Donnerstag) an.

Er kritisierte zugleich die Genehmigungsbehörden für den Flughafen. "Normalerweise versuchen Behörden, gemeinsam mit dem Antragsteller eine Lösung zu finden, das fällt hier offenbar schwer."

Im Terminalgeschoss über dem unterirdischen Flughafenbahnhof ist bislang nicht sichergestellt, dass Rauch ordentlich abzieht, wenn es brennt. Die Verantwortlichen hatten das Problem jahrelang nicht beachtet, nun verzögert es Baugenehmigungen, von denen die geplante Eröffnung des Flughafens im zweiten Halbjahr 2017 abhängt.

Beteiligt sind neben dem Flughafen das zuständige Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald, das Eisenbahn-Bundesamt und die Deutsche Bahn. Die Genehmigung werde im Juni/Juli benötigt, sagte Lütke Daldrup. "Wenn nicht, wird man den Termin 2017 möglicherweise reißen."

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