Ausbildungspakt verlängert - DGB nicht dabei

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Ein Mechatroniker-Lehrling arbeitet am in der "Lernfabrik" des bbw-Bildungszentrums in Frankfurt (Oder) an einer Fräsmaschine. Politik und Wirtschaft haben den Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen bis zum Jahr 2014 verlängert. Der DGB ist nicht dabei.

Berlin - Politik und Wirtschaft haben den Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen bis zum Jahr 2014 verlängert. Darin sagt die Wirtschaft zu, jedes Jahr 60.000 neue Lehrstellen zu schaffen. Der DGB ist abgesprungen.

Die Regierung unterzeichnete am Dienstag mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft in Berlin eine neue Vereinbarung.

Die schwarz-gelbe Koalition scheiterte aber damit, die Gewerkschaften mit ins Boot zu holen. “Letztlich waren die inhaltlichen Differenzen nicht zu überbrücken“, sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Neue Teilnehmer am Pakt sind die Kultusminister der Länder und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer (CDU).

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Nach wochenlangen Verhandlungen hatte der DGB in letzter Minute abgesagt. Bis zuletzt war umstritten, wie viele neue Ausbildungsplätze die Wirtschaft verbindlich jährlich anbieten soll. Die Arbeitgeber erklärten, sie würden künftig 60.000 Lehrstellen und 30.000 neue Ausbildungsbetriebe einwerben.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gibt es zum neuen Ausbildungsjahr 483.500 Lehrstellen. Das ist ein Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerber ging zurück. Rund 12.000 junge Leute haben keinen Platz bekommen.

dpa

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