Ausbildungspakt verlängert - DGB nicht dabei

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Ein Mechatroniker-Lehrling arbeitet am in der "Lernfabrik" des bbw-Bildungszentrums in Frankfurt (Oder) an einer Fräsmaschine. Politik und Wirtschaft haben den Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen bis zum Jahr 2014 verlängert. Der DGB ist nicht dabei.

Berlin - Politik und Wirtschaft haben den Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen bis zum Jahr 2014 verlängert. Darin sagt die Wirtschaft zu, jedes Jahr 60.000 neue Lehrstellen zu schaffen. Der DGB ist abgesprungen.

Die Regierung unterzeichnete am Dienstag mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft in Berlin eine neue Vereinbarung.

Die schwarz-gelbe Koalition scheiterte aber damit, die Gewerkschaften mit ins Boot zu holen. “Letztlich waren die inhaltlichen Differenzen nicht zu überbrücken“, sagte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Neue Teilnehmer am Pakt sind die Kultusminister der Länder und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer (CDU).

Top Ten: Die vertrauenswürdigsten Berufsgruppen

Platz 1: Feuerwehrleute genießen mit 93 Prozent das meiste Vertrauen. © dpa
Platz 2: 91 Prozent der Befragten schenken Piloten ein großes Vertrauen. © dpa
Platz 3: Mit 90 Prozent schaffen es die Krankenschwestern auf den dritten Platz in der Skala der vertrauenswürdigsten Berufsgruppen. © dpa
Platz 4: 86 Prozent der Befragten sprechen Apothekern ein großes Vertrauen aus. © dpa
Platz 5: Die Berufsgruppe der Ärzte schaffte es mit 84 Prozent auf den fünften Platz. © dpa
Platz 6: 75 Prozent der Befragten schenken Polizisten großes Vertrauen. © dpa
Platz 7: 70 Prozent der Befragten sprechen der Berufsgruppe der Landwirte großes Vertrauen aus. © dpa
Platz 8: 59 Prozent wählte die Berufsgruppe der Lehrer. © dpa
Platz 9: Knapp hinter den Lehren rangieren die Richter mit 58 Prozent auf Platz 9. © dpa
Platz 10: 52 Prozent der Befragten wählten Taxifahrer als die vertrauenswürdigste Berufsgruppe. © dpa
Platz 10: Den zehnten Platz teilen sich die Taxifahrer mit den Pfarren und Priestern. 52 Prozent der Befragten sprechen ihnen großes Vertrauen aus. © dpa

Nach wochenlangen Verhandlungen hatte der DGB in letzter Minute abgesagt. Bis zuletzt war umstritten, wie viele neue Ausbildungsplätze die Wirtschaft verbindlich jährlich anbieten soll. Die Arbeitgeber erklärten, sie würden künftig 60.000 Lehrstellen und 30.000 neue Ausbildungsbetriebe einwerben.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gibt es zum neuen Ausbildungsjahr 483.500 Lehrstellen. Das ist ein Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerber ging zurück. Rund 12.000 junge Leute haben keinen Platz bekommen.

dpa

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