Digitale Einnahmequellen

Automobil-Daten als Geschäftsmodell: So werden moderne Fahrzeuge zu virtuellen Goldeseln

Eine Straßenszene mit vernetzten Autos, die sich autonom fortbewegen.
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Bis zum Jahr 2030 sollen etwa 95 Prozent der Fahrzeuge stark vernetzt sein – und jedes zehnte Auto soll autonom fahren.

Automobil-Daten rücken Geschäftsfelder in den Fokus der Autoindustrie, die zuvor Google oder Apple vorbehalten waren. Denn digitale Fahrzeuge erschließen ganz neue Einnahmequellen.

München – Wenn man die offiziellen Verlautbarungen der Automobilhersteller liest und hört, wird einem bisweilen ganz schwummrig. Die verbale Marketingmaschine spuckt immer wieder dieselben plakativen Begriffe aus: „Transformation“, „Digitalisierung“, „Vernetzung“, „Autonomes Fahren“* und „neue Geschäftsmodelle“ – um nur die Wichtigsten zu nennen. Ergänzt werden diese Schlagworte mit jeder Menge Strategiepapieren. Wie nachhaltig diese sind? Sicher ist nur eines: Die klassische Geschäftsbeziehung zwischen Kunde und Automobilhersteller, in deren Mitte der Händler steht, gehört der Vergangenheit an.

Die Autobauer wollen dennoch weiter Geld verdienen. Also suchen sie nach neuen Einnahmequellen – ein moderner Goldesel käme ihnen gerade recht. Dabei wird über den Atlantik ins Silicon Valley geschaut. Genauer gesagt zu Apple und vor allem Google. Viele freuen sich über die kostenlose Navigation per Google Maps auf dem Handy. Kostenlos ist der Kartendienst des Tech-Giganten – aber keinesfalls umsonst. Denn Google Maps sammelt fleißig Daten über den jeweiligen Nutzer. Und die sind in heutigen Zeiten bares Geld wert. Was den Vordenkern in Kalifornien recht ist – kann VW, BMW, Audi, Mercedes-Benz & Co. nur billig sein. Laut einer Zukunfts-Studie werden im Jahr 2030 rund 95 Prozent aller verkauften Autos stark vernetzt sein. Alles zum Geschäftsmodell Automobil-Daten und was dahinter steckt, lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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