Autovermieter

Sixt überrascht mit Gewinnsprung

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Im Inland wuchsen die Einnahmen aus der Autovermietung im vergangenen Jahr nur leicht.

München - Eigentlich hatte sich Erich Sixt von 2013 nicht viel versprochen. Doch schon im Herbst zeigte sich: Das Jahr wird besser als gedacht. Am Ende überrascht der Autovermieter mit einem Gewinnsprung.

Deutschlands größter Autovermieter Sixt hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld verdient als erwartet. Vor allem im europäischen Ausland lief es für das Unternehmen angesichts erster Erholungszeichen in den lange von der Krise gebeutelten Ländern erheblich besser. „Unser Fokus wird auch weiterhin auf dem Ausbau des Auslandsgeschäfts liegen“, sagte Konzernchef Erich Sixt am Montag in München.

Ein Schwerpunkt des internationalen Ausbaus liegt in den USA. Dort hatte Sixt 2011 zunächst in Florida mit einer Station am Flughafen Miami angefangen. Inzwischen sind es 26 Stationen. Zwar verdient Sixt dort bisher kein Geld, das Unternehmen verspricht sich aber viel vom großen und umkämpften Vermietmarkt in Amerika. Auch in Europa will Sixt weiter Marktanteile gewinnen. In Europa will Sixt früheren Plänen zufolge bis 2015 Marktführer vor den Rivalen Europcar, Avis oder Hertz sein.

Im Inland wuchsen die Einnahmen aus der Autovermietung im vergangenen Jahr nur leicht. Unter dem Strich verbuchte der Konzern einen Gewinn von gut 94 Millionen Euro, ein Plus von rund 19 Prozent verglichen mit 2012. Sixt hatte ursprünglich sogar mit einem Gewinnrückgang gerechnet, allerdings nach einem starken dritten Quartal die Erwartungen wieder nach oben geschraubt. Der Umsatz wuchs 2013 um gut 4 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro.

dpa

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