Diese Rechte haben Fahrgäste

Bahnfahrer aufgepasst: Streiks sorgen bereits am Morgen für Ausfälle

Berlin/Kassel. Bahnkunden müssen an diesem Mittwoch wieder umsatteln: Die Lokführer wollen Fern- und Regionalzüge sowie S-Bahnen stehen lassen. Wegen eines Ersatzfahrplans der Bahn fallen bereits am Mittwochmorgen zahlreiche Verbindungen aus.

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Im festgefahrenen Tarifkonflikt rief die Lokführergewerkschaft GDL ihre Mitglieder am Dienstagabend zu einem flächendeckenden 14-stündigen Ausstand auf - von 14.00 Uhr am Mittwoch bis 4.00 Uhr am Donnerstagmorgen. Bei der Bahn gilt im Fernverkehr wegen des angekündigten Lokführerstreiks am Mittwoch bereits von 0.00 Uhr an ein Ersatzfahrplan. Bereits am Morgen fallen zahlreiche Züge aus. Betroffen sind der Fern- und Regionalverkehr ebenso wie S-Bahnen und der Güterverkehr.

Reisende könnten die am Mittwoch gültigen Zugverbindungen seit Dienstagabend auf der Website der Bahn über die normale Fahrplanauskunft abrufen, teilte der Konzern mit. Wo der Streik selbst zu Ausfällen und Verspätungen führt, wisse man aber erst zu Beginn des Arbeitskampfes um 14.00 Uhr, sagte ein Bahnsprecher. Erfahrungsgemäß sind auch nach dem Ende des Streiks noch erhebliche Einschränkungen möglich.

Diese Rechte haben Fahrgäste:

Bahnreisende bekommen einen Teil ihres Ticketpreises zurück, wenn sich ihr Zug wegen eines Streiks bei der Deutschen Bahn um mehr als 60 Minuten verspätet. Die Deutsche Bahn kann in diesem Fall keine höhere Gewalt geltend machen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) im September 2013 (Rechtssache C-509/11). Ab 60 Minuten Verspätung erhalten Bahnkunden 25 Prozent des Reisepreises zurück, ab 120 Minuten sind es sogar 50 Prozent. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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