Bahn muss angeblich neues Winterchaos befürchten

Hamburg - Die Deutsche Bahn hat angeblich Ärger mit ihrem Großlieferanten Siemens und muss deshalb möglicherweise ein neues Winterchaos befürchten. Wie es dazu kommen konnte:

Der Konzern werde bis zum Beginn des Winterfahrplans Mitte Dezember die ursprünglich zugesagten sieben neuen ICE-3-Züge womöglich nicht liefern können, meldete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ am Samstag vorab. Dies habe Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg vergangene Woche auf der Verkehrsministerkonferenz erklärt, berichtete das Magazin unter Berufung auf einen Teilnehmer.

Die 2008 bestellten ICE waren Bestandteil der Bahn-Bemühungen, ihre winterlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Konzernintern rechnet man laut “Spiegel“ damit, dass sich die Lieferung um rund ein halbes Jahr verzögern könnte.

Wie Homburg weiter berichtet habe, müsse die Bahn auch noch auf 160 Regionalzüge des Bombardier-Konzerns verzichten, denen das Eisenbahn-Bundesamt wegen Softwareproblemen bislang die Zulassung verweigere. 90 dieser Züge stünden schon auf Abstellgleisen und dürften nicht fahren. Siemens habe auf Nachfrage erklärt, man hoffe, die bestellten ICE pünktlich an die Bahn übergeben zu können.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.