Bahn und GDL setzen Verhandlungen fort

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Bahn und GDL setzen Verhandlungen fort

Berlin - Die Deutsche Bahn (DB) und die Lokführergewerkschaft GDL haben am Freitagnachmittag ihre Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt.

Die GDL fordert einen bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrag für alle Lokführer und zusätzliche Leistungen speziell von der DB. Aus Verhandlungskreisen wurde bekannt, dass beide Seiten nicht mit einem Tarifabschluss noch am Freitag rechneten. Die Lokführer verlangen vor allem eine bessere Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent.

“Wir können das schaffen, aber wir brauchen noch ein bisschen Zeit“, sagte eine DB-Sprecherin zu Beginn der Verhandlungen am Freitag. Es seien bereits weitere Gesprächstermin am (morgigen) Samstag und im April vereinbart. Die Bahn erwarte konstruktive Verhandlungen über die Detailfragen des Rahmentarifvertrags und des Lokführertarifvertrags, der bereits zwischen DB und GDL besteht.

Die Tarifpartner hatten die Verhandlungen am Montag nach einer siebenwöchigen Pause wieder aufgenommen. In der Zwischenzeit hatten die Lokführer in einer Urabstimmung für einen Streik gestimmt und den Bahnverkehr mehrfach für einige Stunden bundesweit lahmgelegt.

Für die Dauer der Verhandlungen sind Streiks bei der DB vom Tisch. Die GDL behält sich allerdings vor, die sechs großen privaten Bahngesellschaften zu bestreiken, die etwa 15 bis 20 Prozent des Personenverkehrs abdecken und nicht an den Verhandlungen beteiligt sind.

dapd

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