Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Bahnstreik offiziell beendet - Trotzdem kann es weiter zu Ausfällen kommen

Der Bahnstreik ist offiziell vorbei. Bahnreisende müssen sich trotzdem auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen.
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Der Bahnstreik ist offiziell vorbei. Bahnreisende müssen sich trotzdem auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen.

Bahnreisende können aufatmen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat ihren Arbeitskampf erstmal beendet.

Berlin - Mehr als fünf Tage lang hatte die Gewerkschaft den Güter- und Personenverkehr bestreikt. Es war in der laufenden Tarifrunde die dritte und bisher längste Streikwelle. Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL endet in der Nacht zum Dienstag um 2.00 Uhr. Dennoch könne es im Laufe des Tages zu Einschränkungen kommen, hieß es. Das Unternehmen empfiehlt den Fahrgästen daher, sich vor Reisebeginn über Webseite und App der Deutschen Bahn zu informieren.

Die Bahn hat versprochen, bereits am Dienstag weitgehend zum regulären Fahrplan zurückkehren zu können. Personal und Fahrzeuge wurden demnach schon am Wochenbeginn dorthin gebracht, wo sie für den Hochlauf gebraucht werden. Schon beim vorigen Bahnstreik vor rund zwei Wochen lief der Zugverkehr auf diese Weise vergleichsweise schnell wieder normal.

Die GDL fordert insgesamt 3,2 Prozent höhere Löhne und Gehälter bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie einer Corona-Prämie von 600 Euro. Die Bahn hatte zuletzt eine Laufzeit von 36 Monaten angeboten und der Corona-Prämie zugestimmt. Gestritten wird zudem über die künftige Form der Altersvorsorge. Der Streik sorgte für Kritik. Die GDL kommt öffentlich zunehmend unter Druck.(dpa/ml)

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