Barroso warnt Schuldenländer

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EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso ist Portugiese.

Brüssel - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat hoch verschuldete europäische Länder wie Griechenland dazu aufgerufen, ihre Hausaufgaben zu machen. In der Krise sei mehr Europa nötig und nicht weniger.

“Hilfe kann nur für die fortgesetzt werden, die alle Anstrengungen machen, ihr Haus in Ordnung zu bringen.“ Das sagte Barroso nach Angaben seines Büros am Montag in Berlin. Dort hatte er zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen.

Barroso nannte bei seiner Warnung Griechenland nicht explizit. “Die Kanzlerin und ich haben in einem umfassenden Gedankenaustausch die Lage in der Eurozone besprochen“, sagte der Behördenchef.

Der Euro bleibe ein Plus für Deutschland und die EU - die Deutschen hätten viel mehr zu gewinnen als bei ihrem Beitrag für den Euro-Rettungsschirm zu verlieren.

In der Krise sei mehr Europa nötig und nicht weniger. Mit einer vertieften europäischen Integration könnten Schuldenkrisen in Zukunft vermieden werden. “Die Bürger und die (Finanz-)Märkte wollen politische Entschlossenheit und wirtschaftliche Disziplin. Das muss die EU liefern“, sagte Barroso.

dpa

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