Bauernverband fordert Spekulationssteuer

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Gegen Spekulanten am Agrarmarkt soll eine neue Steuer her, foderrt Gerd Sonnleitner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes.

Frankfurt/Main - Der Deutsche Bauernverband hat ein staatliches Eingreifen gegen Spekulanten am Agrarmarkt verlangt. Verbandspräsident Gerd Sonnleitner brachte in einem Interview der “Berliner Zeitung“ eine Spekulationssteuer ins Gespräch.

“Was wir nicht mehr brauchen können, sind die enormen Preisschwankungen der vergangenen Jahre. Sie werden mit verursacht durch die grenzenlose und weitgehend unnütze Spekulation auf Nahrungsmittelpreise an den Börsen.“ Dies vernichte Geld, wurde Sonnleitner in der Vorabmeldung zitiert.

Der Bauernverband schlägt zwei Instrumente zur Einschränkung von Finanzmarktwetten auf Agrarpreise vor. “Ich bin für eine Transaktionssteuer auf Spekulationen“, sagte Sonnleitner. Außerdem forderte er, dass “Finanzierungsgeschäfte strikt mit Eigenkapital hinterlegt werden wie andere Bankgeschäfte auch. Dann kann jemand, der das Geld nicht hat, die Ware auch nicht kaufen. Das würde die Flut an schnellen Käufen und Verkäufen deutlich eindämmen.

apn

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