Bauernverband macht Front gegen "Landfraß"

+
Der Bauernverband warnt vor schrumpfenden Nutzflächen für die Landwirtschaft

Koblenz - Deutschland bereitet sich auf die Energiewende vor. Die deutschen Bauern warnen indes vor dem enormen "Landfraß", den sie durch die Energiewende befürchten.

Die deutschen Bauern machen Front gegen einen enormen “Landfraß“, den die Energiewende noch verschärfen könnte. “Jetzt muss es oberste Priorität sein, alle unsere Hektare in der Produktion zu halten“, forderte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Freitag beim Bauerntag in Koblenz. Für jeden Quadratmeter, der zubetoniert werde, müsse an anderer Stelle einer entsiegelt werden. Schon bisher würden in Deutschland am Tag etwa 100 Hektar Agrarfläche überbaut. Die Branche befürchtet, dass etwa durch neue Stromtrassen und mehr Biomasseproduktion Flächen für Lebensmittel und Tierhaltung verloren gehen. Als Marktergänzung werde Bioenergie aber gebraucht.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.