BayernLB macht Milliarden-Verlust

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Die BayernLB hat im vergangenen Jahr einen Milliarden-Verlust gemacht.

München - Das Debakel um die österreichische Bank Hypo Alpe Adria (HGAA) hat der BayernLB im vergangenen Jahr einen weiteren Verlust in Milliardenhöhe eingebrockt.

Unter dem Strich dürfte ein Minus in der Größenordnung von rund drei Milliarden Euro stehen, hieß es am Donnerstag in Finanzkreisen. Damit wurde ein entsprechender Bericht des “Handelsblattes“ (Donnerstag) bestätigt. Die BayernLB wollte dazu keine Stellungnahme abgeben. Am Donnerstag wollte sich auch der BayernLB-Verwaltungsrat mit der Lage von Deutschlands zweitgrößter Landesbank befassen. Sie hatte ihre frühere Tochter HGAA Ende vergangenen Jahres notgedrungen an Österreich abgetreten.

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Der milliardenschwere Fehlkauf der HGAA im Jahr 2007 hat die BayernLB bereits 3,7 Milliarden Euro gekostet. Die Staatsanwaltschaft München geht dem Verdacht nach, dass unter der Führung des früheren Landesbank-Chefs Werner Schmidt seinerzeit absichtlich ein zu hoher Kaufpreis für die Kärntner Bank gezahlt wurde. Es wird spekuliert, dass es bei der Verwaltungsratssitzung auch um die Zukunft der beiden BayernLB-Vorstandsmitglieder Stefan Ropers und Ralph Schmidt gehen wird. Ropers und Schmidt hatten bereits den HGAA-Einstieg im BayernLB-Vorstand mitbeschlossen und sind die beiden einzigen Top- Manager, die noch im Amt sind. “Vieles spricht für einen kompletten Neuanfang“, zitierte das “Handelsblatt“ aus Aufsichtsratskreisen.

dpa

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