B.Braun steigert Umsatz, kann Ergebnis aber nicht halten

Melsungen. Der Medizintechnik- und Pharmahersteller B. Braun Melsungen AG hat im vergangenen Jahr den Umsatz zwar um 4,2 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gesteigert, musste beim Ertrag aber Abstriche machen.

Höhere Rohstoffpreise, ungünstige Währungsverschiebungen und die Anlaufkosten für neue Fabriken drückten das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 5,3 Prozent auf 432,2 Millionen Euro.

Unterm Strich blieb dem Konzern, der weltweit mehr als 43.000 Mitarbeiter beschäftigt, ein Überschuss von 255,7 Millionen Euro, das waren 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Das nicht börsennotierte, in Familienbesitz befindliche Unternehmen hat 2011 ein fünfjähriges Investitionsprogramm abgeschlossen, in das insgesamt 1,4 Milliarden Euro flossen. Ein weiteres Programm mit einem Volumen von 1,6 Milliarden Euro lief Ende 2010 an.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Kapazität in Spanien und Brasilien erweitert und eine neue Fabrik für Infusionspumpen in Vietnam in Betrieb genommen.

Am Stammsitz Melsungen nahm das neue Werk für Infusionspumpen und Dialysegeräte die Arbeit auf. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern einen Umsatzanstieg zwischen fünf und sechs Prozent sowie eine Verbesserung des Ergebnisses. (wll)

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