BDI: Gefühlte Lage besser als reale Situation

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Laut BDI ist die gefühlte Lage in Deutschland besser als die Realität.

Berlin - Die gefühlte wirtschaftliche Lage ist nach Ansicht des Bundesverbandes der Deutschen Industrie zurzeit deutlich besser als die reale Situation.

In der Bruttowertschöpfung werde für 2009 ein Minus von fünf Prozent erwartet, bei der industriellen Wertschöpfung gehe man von 15 Prozent Minus aus, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf am Dienstag im Deutschlandradio Kultur. Der Aufschwung werde deshalb kein Selbstläufer, sondern alle Kräfte erfordern. Schnappauf plädierte dafür, langfristig am Ziel von Steuersenkungen festzuhalten.

“Die Spielräume sind zweifelsohne ganz, ganz gering.“ Er persönlich glaube deshalb, dass die Regierung mit langem Atem eine Politik der Haushaltskonsolidierung über zwei Legislaturperioden anlegen müsse. Dazu seien zunächst weiterhin staatliche Stimuli wie die Konjunkturprogramme oder die Finanzmarktstabilisierung nötig. Langfristig müsse sich der Staat jedoch wieder zurückziehen.

AP

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