Beamtenbund fordert mehr Lohn

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Der Deutsche Beamtenbund fordert mehr Lohn für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (Archivbild). 

Köln - Der Vorsitzende des Beamtenbundes (dbb), Peter Heesen, hat für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine bessere Bezahlung und mehr Aufstiegschancen verlangt.

Zugleich sei es nötig, dass der teilweise “immer noch vorhandene Muff in Amtsstuben zugunsten eines modernen, für junge Menschen attraktiven Arbeitsumfeldes beseitigt wird“, sagte Heesen zum Auftakt der Jahrestagung von Beamtenbund und Tarifunion am Montag in Köln.

Als Gastredner wurden am Montag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erwartet. Friedrich ist erstmals Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite. Auf der Tagung werden erste Aussagen zu der im März beginnenden Lohnrunde für die 1,3 Millionen Tarifbeschäftigten beim Bund und den Kommunen erwartet.

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Heesen sagte, zu besseren Arbeitsbedingungen in den Ämtern gehörten neben mehr Weiterbildung und neuen Arbeitszeitmodellen auch höhere Einstiegsgehälter sowie eine interne Fachhochschulausbildung, um den Berufsnachwuchs frühzeitig an den Staat zu binden.

Zentrales Thema der diesjährigen Tagung sind die Folgen des demografischen Wandels und die Sicherung eines qualifizierten Nachwuchses für den öffentlichen Dienst.

dpa

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