GDL beendet 48-Stunden-Streik bei Bahn-Konkurrenz

Frankfurt/Main - Die Lokführergewerkschaft GDL hat wie geplant in der Nacht zum Samstag ihren 48-Stunden-Streik bei den Bahn-Konkurrenten beendet.

“Es wird einige Zeit dauern, bis die Züge wieder da sind, wo sie hingehören“, sagte Michael Krienke, stellvertretender GDL-Bezirksvorstand in Frankfurt/Main der Nachrichtenagentur dpa. Im Laufe des Tages werde sich der Verkehr bei den Wettbewerbern der Deutschen Bahn (DB) voraussichtlich wieder normalisieren. Sollten die Unternehmen der GDL weiterhin kein Angebot machen, werde es in der kommenden Woche “garantiert“ erneut zu Streiks kommen.

Die Bahn hatte am Freitag mit der GDL eine Tarifeinigung für die rund 20 000 Lokführer bei dem Staatsunternehmen erzielt. Darin wurde ein Einkommensplus von 2,0 Prozent festgelegt. Die Gewerkschaft fordert einen einheitlichen Tarifvertrag für die 26 000 Lokführer in Deutschland im Regional-, Fern- und Güterverkehr - egal, bei welchem Betreiber sie arbeiten. Die Verhandlungen für die übrigen 6000 Lokführer bei den Bahnkonkurrenten sind jedoch festgefahren. Die GDL hatte am Freitag bereits angekündigt, nach der Einigung mit der bundeseigenen DB nun den Druck auf die Bahn-Konkurrenten erhöhen.

dpa

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