Bei Bankeninsolvenz: Künftig gibt es schneller Geld

+
Kein Bargeld mehr da: Ist eine Bank insolvent, greift die gesetzliche Einlagensicherung. Foto: Tobias Kleinschmidt

Einlagensicherung: Kunden von insolventen Banken bekommen ihre Entschädigung künftig binnen einer Woche. Welche Einlagen überhaupt geschützt sind, erklärt der Bundesverband deutscher Banken.

Berlin (dpa/tmn) - Bankkunden sollen in Zukunft im Fall einer Bankinsolvenz schneller eine Entschädigung erhalten. Die Auszahlfrist der gesetzlichen Einlagensicherung verkürzt sich in Deutschland ab 1. Juni von 20 auf 7 Arbeitstage.

Darauf macht der Bundesverband deutscher Banken aufmerksam. Damit setzen die deutschen Sicherungssysteme Vorgaben der europäischen Einlagensicherungsrichtlinie um.

Wenn die Finanzaufsicht einen Entschädigungsfall bei einem Kreditinstitut feststellt, erfolgt die Auszahlung innerhalb dieser Frist automatisch. In den EU-Staaten sind laut EU-Richtlinie im Pleitefall Einlagen in Höhe von maximal 100 000 Euro pro Anleger geschützt.

Dazu gehören unter anderem Festgeld-, Tagesgeld oder Girokonto-Guthaben. Zusätzlich zu dem gesetzlichen Schutz gibt es in Deutschland von den Kreditinstituten weitere freiwillige Sicherungen, die die Einlagen der Kunden absichern.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.