Ab 2019

Bei diesen 18 Krankenkassen sinken ab Januar die Beiträge

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In Sachen Beiträge tut sich was bei vielen Krankenkassen.

Gute Nachrichten für gesetzlich Versicherte. Ab Januar sollen die Arbeitgeber die Zusatzbeiträge übernehmen. Dazu kommen noch Senkungen bei diesen 18 Krankenkassen.

Zum Jahreswechsel sollen die Beiträge für gesetzlich Versicherte in Deutschland deutlich sinken und somit günstiger werden. Wie das Magazin Finanztest in seiner neuen Ausgabe (01/19) berichtet, sollen bei 18 Krankenkassen ab 2019 die Beiträge gesenkt werden. Wie welt.de berichtet soll u.a. die AOK Rheinland/Hamburg ihren Beitrag um 0,3% senken, die BKK Melitta Plus um 0,2% und die Securvita BKK sogar um 0,6%. Die gesamte Auflistung finden Sie in der Tabelle.

Verbesserung für viele Angestellte beim Zusatzbeitrag

Bisher mussten die Arbeitgeber nur die Hälfte des Beitragssatzes von 14,6% übernehmen. Jetzt müssen sie auch noch die Hälfte des Zusatzbeitrags zahlen. Dieser wurde von den Arbeitnehmern selbst getragen. Ein deutlicher Vorteil für die Angestellten.

Auch Zusatzbeiträge selbst sollen sinken

Gegenüber dem Magazin Finanztest stellten bislang 18 Krankenkassen in Aussicht, dass sie ab dem kommenden Jahr auch die Zusatzleistungen zu senken. Welche Krankenkassen das sind, lesen Sie hier in der vollständigen Tabelle.

Senkung für Selbstständige

Für Selbstständige mit geringem Einkommen lag bis zuletzt der Mindestbeitrag bei 356 Euro. Ab 2019 wird dieser mehr als halbiert und liegt dann bei 160 Euro. Auch hier ein deutliche Verbesserung für die Versicherten.

Private Beiträge steigen

Die private Krankenversicherung wird zum neuen Jahr teurer. Im Schnitt steigen die Beiträge nach einer Hochrechnung des Branchenverbands um 1,9 Prozent, wie ein Sprecher am Montag auf Anfrage sagte. Für einen Großteil der rund 8,8 Millionen Versicherten dürfte es dabei keine oder geringe Anhebungen geben, für einzelne Versicherte könnten sie aber auch deutlich höher ausfallen.

Im Schnitt seien die Beiträge für Privatversicherte im Zehn-Jahres-Zeitraum zwischen 2009 und 2019 jährlich um 2,8 Prozent gestiegen, während es für gesetzlich Versicherte 3,3 Prozent gewesen seien. Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet.

Änderungen noch möglich

Wie Spiegel.de berichtet müssten die Änderungen der Beiträge noch durch die Verwaltungsräte und durch die Aufsichtsbehörden der Krankenkassen. Änderungen seien also noch möglich.

dpa/mgo

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