Besser daheim bleiben

Bei Krankschreibung auf Aktivitäten außer Haus verzichten

+
Ein krankgeschriebener Mitarbeiter hält sich besser mit Aktivitäten außer Haus zurück. Erlaubt ist nur, was zur Genesung beiträgt.

Ist ein Mitarbeiter krankgeschrieben, sollte er sich schonen und nur in Ausnahmen das Haus verlassen. Wird er etwa bei einem Einkaufsbummel vom Chef erblickt, kann es Probleme geben.

Wer länger krankgeschrieben ist, sollte im Zweifel auf Aktivitäten außer Haus verzichten. Entdeckt einen der Vorgesetzte in der Innenstadt oder im Kino wird das fast immer zu kritischen Nachfragen führen.

Der Verdacht ist dann schnell da, dass der Angestellte blaumacht. Dabei sind grundsätzlich alle Aktivitäten erlaubt, welche die Genesung nicht gefährden oder den Gesundheitszustand verschlechtern, sagt Claudius Kaminiarz. Er ist Rechtsberater bei der Arbeitnehmerkammer Bremen. Arbeitsunfähig bedeute nicht in jedem Fall, dass Arbeitnehmer zwingend das Bett hüten müssen.

Wer zum Beispiel wegen einer Depression zu Hause ist, darf durchaus zum Sport gehen, wenn das für das Gesundwerden hilfreich ist. Ein Lkw-Fahrer, der wegen eines Beinbruchs nicht bei der Arbeit ist, kann das Kino besuchen ohne Ärger zu bekommen. Letztendlich ist es deshalb immer eine Entscheidung im Einzelfall. Mitarbeiter halten im Zweifel am besten zuerst Rücksprache mit ihrem Arzt.

dpa/tmn

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.