Bei Sterbegeldversicherungen fallen oft hohe Kosten an

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Für Familien, die im Todesfall eine Absicherung für die Hinterbliebenen wünschen, kann sich eine Risiko-Lebensversicherung auszahlen. Foto: Jens Büttner

Leipzig (dpa/tmn) - Eine Sterbegeldversicherung kann sich über längere Zeit zu einem Minusgeschäft entwickeln. Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen hin. Angesichts magerer Renditen und hoher Kosten zahlten Versicherte oft mehr Geld ein, als sie ausgezahlt bekommen. Wer für die Bestattung vorsorgen möchte, sollte lieber andere Finanzierungsmöglichkeiten prüfen. Für Paare und Familien ist eine Risiko-Lebensversicherung sinnvoll, die als Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall einen hohen Kapitalbetrag auszahlt.

Wenn ein Partner nicht berufstätig ist, weil es zu betreuende Kinder im Haushalt gibt, empfiehlt sich als Versicherungssumme das Vier- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens. Muss ein Baukredit zurückgezahlt werden, ist als Versicherungssumme der aufgenommene Darlehensbetrag maßgeblich. Alternativ kann eine private Unfallversicherung abgeschlossen werden, die eine Todesfallleistung einschließt. Diese Leistung wird aber nur ausgezahlt, wenn der Versicherte durch einen Unfall stirbt.

Rechnen können Ehepartner grundsätzlich mit der Witwenrente. Der Verwitwete erhält in den auf den Sterbemonat folgenden drei Kalendermonaten von der Deutschen Rentenversicherung eine Auszahlung in voller Höhe der Versichertenrente.

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