Für 2011 erwartet das Unternehmen weniger Umsatz und Gewinn - Wettbewerbsdruck steigt

SMA bekräftigt die guten Prognosen

niestetal. Der Solartechnik-Hersteller SMA in Niestetal hat seine Umsatz- und Ergebnisziele für 2010 erreicht und die Prognosen für 2011 bekräftigt. Demnach hat das Unternehmen nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen „Rekordumsatz am oberen Ende der Prognose von 1,7 bis 1,9 Mrd. Euro“ erzielt.

Die Ebit-Marge soll dagegen im unteren Bereich der Prognose von 26,5 bis 28,5 Prozent liegen. Sie beschreibt das Verhältnis von Umsatz zu Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit). Mit 26,5 Prozent wäre sie im Vergleich zu den meisten börsennotierten Unternehmen in Deutschland ungewöhnlich hoch. Endgültige Zahlen will SMA am 31. März vorlegen.

Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das laufende Jahr. Der Umsatz soll sich demnach bei 1,5 bis 1,9 Mrd. Euro einpendeln, die Ebit-Marge infolge des stärkeren Wettbewerbsdrucks jedoch auf immer noch sehr attraktive 21 bis 25 Prozent sinken. Die guten Nachrichten gaben dem SMA-Kurs gestern Auftrieb. Er stieg um 2,18 Prozent auf 64,58 Euro. Im November notierte das Papier noch bei rund 85 Euro.

Nach SMA-Schätzungen wurden 2010 weltweit neue Solarkapazitäten im Umfang von 17 bis 20 Gigawatt aufgebaut. Das entspricht der Leistung 15 Atomkraftwerken. Von der neu installierten Leistung entfielen 40 Prozent auf Deutschland - dem bislang größten Fotovoltaikmarkt der Welt.

SMA stellt Wechselrichter her, die in Solarzellen gewonnen Gleich- in netztauglichen Wechselstrom wandeln. SMA ist mit einem Anteil von gut 40 Prozent Weltmarktführer. Das Unternehmen beschäftigt rund 5500 Mitarbeiter. (jop)

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