BER-Aufsichtsrat prüft Kostensteigerung

Berlin - Der Aufsichtsrat des künftigen Hauptstadtflughafens beschäftigt sich an diesem Freitag mit dem Zeitplan und möglichen weiteren Kostensteigerungen für den von Pannen begleiteten Airport.

Vor kurzem war bekanntgeworden, dass über die berechneten Mehrausgaben von 1,2 Milliarden Euro hinaus möglicherweise bis zu 250 Millionen Euro extra anfallen könnten. Baufirmen verlangten mehr Geld, weil sie unter erhöhtem Zeitdruck arbeiteten. Dazu soll Technik-Geschäftsführer Horst Amann den Aufsichtsräten bei der Sitzung in Schönefeld Auskunft geben. Die Flughafengesellschaft hatte zuletzt erklärt, dass die Kosten durch die grundsätzlich bewilligten 1,2 Milliarden Euro gedeckt seien. Zum aktuellen Stand beim Finanzierungsrahmen wurde Flughafenchef Rainer Schwarz am Donnerstag von der Sonderkommission befragt, die sich im Bundesverkehrsministerium mit den Problemen des künftigen Airports befasst. Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Die Länder Berlin und Brandenburg halten jeweils 37 Prozent an der Betreibergesellschaft, der Bund den Rest. Der Flughafen soll nach dreimaliger Verschiebung des Termins am 27. Oktober 2013 eröffnet werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd (Symbolbild)

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