Berechnung von Treibhausgasen

Grüne Logistik ist zurzeit eines der Themen der Branche. Auch die deutschen Spediteure und Logistiker unterstützen das Ziel, das prognostizierte Wachstum des Güterverkehrs möglichst umwelt- und klimaverträglich zu gestalten. Eine entscheidende Voraussetzung hierfür ist die Kenntnis der vom eigenen Unternehmen verursachten Emissionen von Treibhausgasen. Eine Europäische Norm hierfür soll aber erst im Dezember 2012 verfügbar sein. Um seinen Mitgliedern bereits heute Wege zu einer standardisierten Berechnung der transportgebundenen Klimagasemissionen zu weisen, veröffentlicht der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) den Leitfaden „Berechnung von Treibhausgasemissionen in Spedition und Logistik – Begriffe, Methoden, Beispiele“.

Wirkungsvoller Klimaschutz

Mathias Krage, Präsident des DSLV, erläutert zur Intention des Leitfadens: „Wer Klimaschutz wirkungsvoll betreiben möchte, muss zunächst die von ihm verursachten Treibhausgasemissionen möglichst verlässlich erfassen. „Gerade dies ist für viele Speditionen noch mit Fragen verbunden“. Der DSLV hat mit dem Öko-Institut in Berlin und dem Ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg zwei sehr kompetente Autoren für den Leitfaden gewinnen können. Finanziert wurde die Erstellung des Leitfadens durch das Umweltbundesamt.

Der Leitfaden stellt existierende und zukünftige Grundlagen, Standards und Normen vor. Er beschreibt Wege hin zu standardisierten Verbrauchswerten und Emissionen und erläutert die Berechnungsmethoden für Transporte anhand von Beispielen. Ein Kapitel widmet sich dabei dem besonderen Problem der Verteilung von Verbrauch und Emissionen auf Einzelsendungen. Zusätzlich werden Berechnungsmethoden für die Emissionen von Kühltransporten sowie des immobilen Bereiches vorgestellt. HKK

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