Interessent für Escada

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Escada könnte vielleicht gerettet werden.

München - Escada könnte gerettet werden. Der Münchner Anwalt Nickolaus Becker will den Modekonzern kaufen. Konkrete Gespräche solle es schnell geben, sagte er.

Für den insolventen Modekonzern Escada gibt es einen Kaufinteressenten. Der Münchner Anwalt und frühere EM.TV- Aufsichtsratschef Nickolaus Becker bereitet zusammen mit Finanzinvestoren ein Angebot für Escada vor. “Wir werden sehr schnell in konkrete Gespräche mit dem Insolvenzverwalter eintreten“, sagte Becker “Focus-Money“.

Luxus-Label Escada: Ende des Laufstegs

Escada
Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
Modehersteller Escada
Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Ein frecher Stilmix aus der Sommerkollektion 2003. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © ap
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
Escada
Im Rahmen der Fashion Week 2009 in Berlin gab Escada unter dem Motto "A View on Fashion 1978 - 2009" erst vor einigen Wochen eine Party hell erleuchteten Bode-Museum auf der Museumsinsel. © dpa
Modehersteller Escada
Die Luxusmarke hatte rund 400 Gäste in den Kuppelsaal geladen. © dpa
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Dort reihten sich die Schaufensterpuppen mit verschiedenen Kreationen von Escada. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Escada gehörte früher zu den bekanntesten Modekonzernen der Welt. Jetzt wird das Münchner Luxus-Label Insolvenz beantragen. © dpa
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Die Geschäftsführung der Escada AG: (l-r) Finanzvorstand Georg Kellinghusen, Personalvorstand Beate Rapp und der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Ley. © dpa
Modehersteller Escada
Der Vorstandsvorsitzende des Modekonzerns Escada, Bruno Sälzer, gibt am 11.08.09 bekannt, dass der Finanzplan zur Rettung des Unternehmens gescheitert sei. Der Modekonzern beantragt Insolvenz. © dpa

Demnach erwägt er keine Übernahme der börsennotierten Firma, sondern will zentrale Vermögensteile wie die Marke, Lizenzrechte, Warenlager und Läden herauskaufen. Auf die Äußerungen Beckers reagierte das Unternehmen am Dienstag zunächst zurückhaltend. “Escada steht Angeboten von Interessenten selbstverständlich offen gegenüber“, teilte der Konzern mit. Den Vorabbericht des Magazins habe man zur Kenntnis genommen. “Stand heute liegt dem vorläufigen Insolvenzverwalter kein Angebot von einem Konsortium um Dr. Becker vor.“

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Vorläufiger Insolvenzverwalter sieht Chancen für Escada

Laut “Focus-Money“ ist das Konsortium bereit, einen erheblichen Teil der Mitarbeiter weiter zu beschäftigen. Vernünftig und solide geführt habe das Unternehmen eine Zukunftschance, sagte Becker dem Magazin. Escada mit zuletzt weltweit rund 2300 Beschäftigten hatte in der vergangenen Woche Insolvenzantrag gestellt, nachdem ein finanzieller Notplan für das Unternehmen gescheitert war. In Deutschland sind von der Pleite rund 600 Mitarbeiter betroffen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Gerloff hatte in einer ersten Stellungnahme von Chancen für eine Fortführung des Unternehmens gesprochen.

Becker gilt als Wegbegleiter von EM.TV-Gründer Thomas Haffa. Das Unternehmen hat nach einer schweren Krise einen Umbau durchlaufen, ist eine Allianz mit der Schweizer Highlight Communications und der Filmfirma Constantin eingegangen und firmiert mittlerweile unter Constantin Medien. Mit Becker sowie den früheren Vorstandsmitgliedern Thomas und Florian Haffa lieferte sich das Unternehmen eine jahrelange juristische Auseinandersetzung, weil es ihnen Fehler und Pflichtverletzungen vorwarf. Die drei Betroffenen hatten dies stets zurückgewiesen.

dpa

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