Bericht: HVB kauft Investmentbanking von Bank Austria

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Die Hypovereinsbank kauft das Investmentbanking von Bank Austria

München - Die Unicredit-Tochter HypoVereinsbank (HVB) ist einem Pressebericht zufolge künftig für das gesamte Investmentbanking des italienischen Mutterkonzerns verantwortlich.

Nach langwierigen Verhandlungen erwerbe die HVB nun für rund 1,25 Milliarden Euro die Investmentsparte der Unicredit-Tochter Bank Austria mit rund 100 Spezialisten, berichtet die “Financial Times Deutschland“ (FTD/Montag) unter Berufung auf informierte Kreise. Formal werde der Abschluss in den kommenden Tagen erwartet. Eine HVB-Sprecherin kommentierte den Bericht am Montag nicht.

Der Kauf des Investmentbanking der Bank Austria sei ein Schlusspunkt in einem Ringtausch mit Milliarden-Transaktionen, hieß es: 2005 hatte Unicredit die Münchner HVB gekauft, die 2006 für 13 Milliarden Euro ihre damals sehr ertragreiche Wiener Tochter Bank Austria an Unicredit verkaufte. Im Gegenzug wurde die HVB zum Zentrum für das Investmentbanking aufgebaut und dieses Geschäft schrittweise bei der Münchener Bank konzentriert.

dpa

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