Medienbericht

Bahn-Manager vor Aufsichtsratstreffen unter Druck

+
Bahn-Chef Rüdiger Grube (l.), und Volker Kefer, Vorstand für Technik, verlieren offenbar an Rückhalt. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Berlin - Probleme beim Sanierungsprogramm "Zukunft Bahn" und beim umstrittenen Großprojekt Stuttgart 21 bringen Vorstände des bundeseigenen Bahn-Konzerns Berichten zufolge stärker unter Druck.

Wie "Welt", "Welt am Sonntag" und "Spiegel" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise melden, soll vor der nächsten Sitzung der Kontrolleure am Mittwoch der Rückhalt für Bahn-Chef Rüdiger Grube und dessen Vize Volker Kefer bröckeln. Die Lage sei "beunruhigend".

Ein Sprecher des Unternehmens wollte dies am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin nicht näher kommentieren: "Wir beteiligen uns nicht an Personalspekulationen."

Vor allem die Kritik an Kefer fällt mit neuen Problemen in Stuttgart zusammen. Ende voriger Woche war bekanntgeworden, dass die angepeilte Inbetriebnahme des milliardenteuren Tiefbahnhofs Ende 2021 wackelt und der finanzielle Puffer im Kostenplan schrumpft. Auch die Kostenrisiken nähmen zu, hieß es in einem Vorstandspapier zum Thema.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.