Air Berlin: Mehdorn schließt Stellenabbau nicht aus

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Der neue Air Berlin-Interimschef Hartmut Mehdorn will die verlustreiche Fluggesellschaft umfassend umbauen

Berlin - Der neue Air Berlin-Interimschef Hartmut Mehdorn will die verlustreiche Fluggesellschaft umfassend umbauen. Auch einen Stellenabbau schließt Mehdorn nicht aus, teilte er in einem Schreiben mit.

Wie die “Financial Times Deutschland“ (Freitagsausgabe) berichtete, kündigte Mehdorn in einem Brief an die 9.000 Mitarbeiter an, das Geschäftsmodell solle überprüft und angepasst werden, ebenso wie das Flugnetz und die Flotte.

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Auch einen Stellenabbau bei der Fluglinie schließt Mehdorn nicht aus: “Seien Sie versichert, dass wir das Instrument des Personalabbaus, sofern wir dieses einsetzen müssen, mit besonderer Sorgfalt und hoher Verantwortung und auch nur dort anwenden werden, wo es unabdingbar notwendig ist und wir keine andere verkraftbare Lösung finden“, heißt es laut Zeitung in dem Schreiben.

Mehdorn ist seit Donnerstag Interimschef der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft. Sein Vorgänger Joachim Hunold war Mitte August zurückgetreten. Air Berlin schreibt seit 2008 unterm Strich rote Zahlen. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, Strecken zu streichen und einige Flugzeuge aus dem Betrieb zu nehmen.

dpa

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