Berliner Funkausstellung mit rosigem Ausblick

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Besucher auf der vergangenen IFA 2009 in Berlin.

Berlin - Die Funkausstellung in Berlin (IFA) will an den Erfolg des vergangenen Jahres anknüpfen und die Messe weiter zur einer internationalen Show für Konsumenten-Elektronik ausbauen.

Der Anmeldestand unter den Ausstellern liege bereits jetzt auf dem Vorjahresniveau, teilte die Messe am Samstag mit.

Mit neuen Themenbereichen wollen die Veranstalter die Messe unter dem Funkturm auch diesmal weiter ausbauen. So soll eine eigene Halle “IFA iZone“ für neue Anwendungen rund um Apples Mac-Computer und das iPhone reserviert werden. Die IFA findet vom 3. bis zum 8. September in diesem Jahr zum 50. Mal statt. Den runden Geburtstag wollen die Veranstalter mit speziellen Events besonders feiern.

Auch den derzeit wachsenden Markt rund um elektronische Bücher und Tablet-PCs wie Apples iPad will die Funkausstellung nach Berlin holen. Gerätehersteller und Medienhäuser sollen gemeinsam in einer “ IFA eLibrary “ ihre neusten Produkte und Lösungen präsentieren können. “Wir freuen uns, auch dieses Jahr das Konzept der IFA weiter zu entwickeln“, sagte IFA-Direktor Jens Heithecker. Mit neuen Produkten und einer weiteren Internationalisierung sei die IFA globaler ausgerichtet als je zuvor.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
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Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Zu den Highlights der IFA werden traditionell wieder neue Flachbildfernseher sowie das 3-D-Fernsehen gehören. Ein großes Thema werden vor allem die vielfältige Lösungen sein, die den Fernseher mit dem Internet verbinden, sagte Frank Bolten, Aufsichtsratsmitglied der gfu und Deutschland-Chef von Sharp. Und nicht zuletzt werde das Thema Energie-Effizienz in Berlin im Vordergrund stehen.

Vor zwei Jahren hatte die IFA erstmals mit Kühlschränken, Waschmaschinen und Kaffeeautomaten die sogenannte Weißen Ware ins Programm aufgenommen. Die Einbindung dieser Produktgruppe sei sehr gut aufgenommen worden, sagte Bolten. Auch der jährliche Rhythmus der IFA stoße auf große Akzeptanz.

dpa

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