Berliner Startup

Rocket Internet verlegt seinen Börsengang vor

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Oliver Samwer ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der Rocket Internet AG.

Berlin - Die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet zieht ihren Börsengang vor. Der Handelsstart sei nun für den 2. Oktober geplant, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Die Platzierung der Aktien bei Investoren werde vorzeitig abgeschlossen. Ursprünglich wollte Rocket Internet am 9. Oktober an die Börse gehen.

Damit kommen nun zwei große Internet-Börsengänge Schlag auf Schlag: Am 1. Oktober sollen die Aktien des Online-Modehändlers Zalando zum ersten Mal gehandelt werden. In beiden Fällen sind die Internet-Investoren Oliver, Marc und Alexander Samwer beteiligt. Die Brüder haben Rocket Internet gegründet und hielten dort bisher die Mehrheit. Bei Zalando gehörten ihnen noch rund 17 Prozent.

Das Rocket-Geschäftsmodell ist es, junge Internet-Unternehmen zu etablieren. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Online-Handel und Dienstleistungen.

Die restlichen Bedingungen des Angebots blieben unverändert, erklärte Rocket Internet am Freitag. Für die Aktien war eine Preisspanne von 35,50 Euro bis 42,50 Euro gesetzt worden. Rocket Internet könnte damit bis zu 1,6 Milliarden Euro erlösen und zum Start rund 6,7 Milliarden Euro wert sein.

dpa

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