Bernhard rückt in Daimler-Vorstand auf

+
Wolfgang Bernhard.

Stuttgart - Der Chef der Daimler-Transportersparte, Wolfgang Bernhard, rückt in den Vorstand des Stuttgarter Autoriesen auf. Diese Position hatte er schon mal inne.

Der Autobauer Daimler will das ehemalige Vorstandsmitglied Wolfgang Bernhard erneut in diese Position berufen. Dies teilte der Konzern am Freitagabend in Stuttgart mit. Dazu werde Aufsichtsratschef Manfred Bischoff in Abstimmung mit dem Präsidium, dem Kontrollgremium vorschlagen, den Vorstand zu erweitern.

Bernhard soll im Vorstand verantwortlich sein für Produktion und Einkauf von Mercedes-Benz Cars sowie für den Bereich Mercedes-Benz Vans. Mit dem derzeitigen Produktionsvorstand Rainer Schmückle würden Gespräche geführt. Laut einem Bericht soll er das Unternehmen verlassen.

Bernhard hatte bereits bei der damaligen Daimler-Tochter Chrysler von 2000 bis 2004 eng mit dem heutigen Vorstandschef Dieter Zetsche zusammengearbeitet. Zetsche war damals Chrysler-Chef, Bernhard für das operative Geschäft zuständig. Er verließ den Konzern 2004 im Streit mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp. 2005 ging er als Markenchef VW zum Volkswagen-Konzern. Er verließ das Wolfsburger Unternehmen aber Anfang 2007, nachdem Martin Winterkorn zum Vorstandschef berufen worden war.

DAPD

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.