Schaltbau-Tochter Bode steigert Umsatz

Beteiligung in China verkauft

kassel/münchen. Der Münchner Verkehrstechnik-Spezialist Schaltbau hat im Krisenjahr allen Widrigkeiten zum Trotz sein operatives Ergebnis (Ebit) nahezu halten können und ist trotz eines Umsatzeinbruchs im ersten Quartal gut ins neue Jahr gestartet. Dazu trug auch der zur Gruppe gehörende Hersteller von Zug- und Bustüren Bode in Kassel bei, der allein rund 500 der insgesamt 1600 Schaltbau-Mitarbeiter beschäftigt.

Der Konzern-Umsatz sank 2009 um 3,7 Prozent auf 269,8 Millionen Euro und damit deutlich weniger als zunächst befürchtet. Das operative Vorsteuerergebnis lag mit 20,3 Mio. Euro 7,3 Prozent unter Vorjahresniveau. Dass unterm Strich mit 14,1 Mio. Euro aber 7,6 Prozent mehr blieben als 2008, hatte auch mit dem Verkauf einer Beteiligung der Tochter Bode in China für 1,1 Mio. Euro zu tun. Schaltbau-Vorstandssprecher Jürgen Cammann begründete den Verkauf mit Meinungsverschiedenheiten über die strategische Zielsetzung und über das operative Geschäft.

Der Kasseler Bus- und Zugtürenspezialist weitete 2009 den Umsatz leicht um 1,3 Prozent auf 108,8 Millionen aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs jedoch um 41 Prozent auf 5,9 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr 2010 erwartet Cammann für den Schaltbau-Konzern einen Umsatz von 270 Mio. und ein Ebit von 17,5 Mio. Euro. Unterm Strich sollen 11,6 Mio. Euro Gewinn bleiben. (wll/jop)

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