Betriebsratschef: VW stellt sich auf Krise in Europa ein

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VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh

Wolfsburg - Volkswagen stellt sich nach Worten von Betriebsratschef Bernd Osterloh auf den Einbruch der Nachfrage in Europa ein.

„Die Probleme in Europa treffen uns besonders beim Passat, der gerade bei Geschäftskunden gefragt ist. Viele Flottenkunden schieben ihre Bestellungen auf“, sagte Osterloh dem „Handelsblatt“ (Freitag). „Wir reagieren darauf, indem wir Schichten herausnehmen.“

Wie das Blatt weiter schreibt, ruht aktuell die Produktion des Passat in dieser Woche nach dem freien Tag der deutschen Einheit auch an diesem Freitag. Bereits am Donnerstag standen die Bänder demnach still. Beim Golf führen die Wolfsburger dagegen Sonderschichten, produzierten trotz des Modellwechsels den auslaufenden Golf weiter. „Weil wir die alte Generation bis Ende des Jahres parallel mit dem neuen Modell bauen, können wir damit Preiskämpfe abwehren, ohne den neuen Golf zu belasten“, sagte Osterloh weiter.

Das neue Beetle Cabrio

Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Das neue Beetle Cabriolet: Käfer-Fans werden sich freuen. Der neue VW Beetle guckt niedlich aus seinen Kuller-Augen. © VW
Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Das Beetle Cabrio wird serienmäßig mit einer Persenning ausgeliefert, die das abgelegte Verdeck auf Wunsch formschön verpackt. Eine umlaufende Chromleiste akzentuiert die Trennung von Stahl und Stoff. © VW
Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Das neue Beetle Cabrio ist ab November in Deutschland bestellbar. Die Preise starten bei 21.350 Euro. © VW
Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Innerhalb von zehn Sekunden öffnet und schließt sich das Verdeck bei einer Fahrtgeschwindigkeit von 50 km/h. © VW
Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Das neue Beetle Cabriolet © VW
Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Das neue Beetle Cabriolet © VW
Beetle Cabrio Modell 2013 Käfer
Das neue Beetle Cabriolet © VW

Mit Blick auf die VW-Verkaufszahlen sagte Osterloh: „Der VW-Konzern verkauft 2012 voraussichtlich deutlich mehr Autos als im letzten Jahr. Aber richtig ist, es werden etwas weniger sein als ursprünglich geplant“, sagte Osterloh. „Wir reden allerdings von maximal 140 000 Autos.“ 2011 setzten die Niedersachsen weltweit knapp 8,4 Millionen Autos ab.

dpa

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