So viel kosten Benzin und Diesel in Europa – Einfache Tipps helfen beim Geldsparen

Billig tanken in Bulgarien

Kassel. Mit dem Auto in den Urlaub - wer von Deutschland aus in die Nachbarländer startet, kann sich freuen. Denn fast überall sind Benzin und Diesel billiger als hierzulande. Besonders tief in die Tasche greifen muss man in Belgien und Dänemark. Richtig lukrativ wird es in Luxemburg, Polen, der Schweiz und Österreich – hier kostet der Liter Super im Durchschnitt unter 1,20 Euro. Mit 1,01 Euro für Super Benzin sowie 97 Cent für Diesel lässt es sich in Bulgarien am billigsten tanken.

SPARTIPPS Aber nicht nur die günstigen Tankstellen sorgen am Ende für mehr Geld in der Urlaubskasse, auch einfache Tipps zum Spritsparen sollten beachtet werden:

• Reifendruck: „Normalerweise kann man bis zu 0,2 Bar über Soll erhöhen, damit der Rollwiderstand geringer ist“, sagt Sabine Götz vom AvD (Automobilclub von Deutschland). Lädt man zusätzliches Gewicht hinzu, gibt die Bedienungsanleitung Auskunft über den nötigen Reifendruck.

• Unnötiger Ballast: Dachträger, Aufbauten und Heckträger bei Nichtbenutzung unbedingt abmontieren. Ein unbeladener Heckträger erhöht den Spritverbrauch bei 100 km/h um 20 Prozent. „Vielleicht kann man auf das eine oder andere Gepäckstück sogar verzichten. Die Faustregel lautet: 100 Kilogramm mehr kosten ungefähr einen halben Liter Kraftstoff“, rechnet Sabine Götz vor.

• Stromfresser: Bei voller Kühlleistung schlägt die Klimaanlage mit bis zu zwei Liter Sprit zusätzlich auf 100 Kilometer zu Buche. Die Temperatur sollte 20 Grad nicht unterschreiten. Aber Sabine Götz warnt: „Man darf nicht an der falschen Stelle sparen. Denn zu warme Temperaturen können negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit haben und das Unfallrisiko erhöhen.“

• Fahrstil: Ab 2000 Umdrehungen sollte in den nächst höheren Gang geschaltet werden. Zudem ist vorausschauendes Fahren wichtig. Im Stau lohnt es sich ab einer Stehdauer von 20 Sekunden den Motor auszuschalten.

• Reservekanister: Lohnt sich, wenn man Regionen mit teuren Spritpreisen überbrücken will. Aber aufgepasst: „Nicht überall ist dies erlaubt. In Italien oder Österreich liegt die Obergrenze bei zehn Litern, in Bulgarien oder Rumänien ist es gänzlich verboten“, sagt Sabine Götz. Führt man Benzin oder Diesel nach Deutschland ein, muss ab einer Menge von 20 Euro Zoll gezahlt werden.

INFORMATIONEN

Im Internet gibt es unter folgenden Adressen Informationen über die aktuellen Spritpreise in Europa:

www.avd.de

www.clever-tanken.de

www.kfz-auskunft.de

Von Torsten Kohlhaase

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