Weniger Flugzeuge und Züge verkauft

Bombardier spürt Krise noch immer

montreal/kassel. Der kanadische Bombardier-Konzern leidet unter der Krise. Wie der Flugzeug- und Bahntechnik-Hersteller mitteilte, sank der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (31. Januar) um 16,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

Der Reingewinn schrumpfte um 26,7 Prozent auf 115,4 Millionen Euro zusammen. Von dem Usamtzrückgang waren beide Geschäftsbereiche gleichermaßen betroffen: In der Bahntechniksparte, zu der das Lokwerk Kassel mit seinen rund 750 Beschäftigten gehört, sanken die Verkaufserlöse um 16 Prozent auf 1,64 Mrd. Euro. Im Flugzeugbau verringerte sich der Umsatz um 16,6 Prozent auf 1,56 Mrd. Euro. Beide Bereiche arbeiten profitabel, wobei die Bahntechnik derzeit mehr Geld abwirft als die Flugzeugsparte.

Aber es geht bergauf. Im Vergleich zum Jahresanfang stieg der Auftragsbestand im Flugzeugbau um 2,4 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro, in der Bahntechnik sogar um 11,8 Prozent auf gut 23,6 Mrd. Euro. (jop)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.