Boom: Auto-Hersteller fahren Sonderschichten

Hannover - Wegen der brummenden Nachfrage fahren die Belegschaften mehrerer deutscher Autobauer immer häufiger Sonderschichten. Der Druck auf die Zulieferindustrie wächst.

Während Opel bis zur Mitte des Jahres zusätzliche Einsätze für die Mitarbeiter plant, will Audi zumindest in den kommenden Wochen die Produktionszeit ausweiten. BMW und Daimler bereiten ebenfalls Sonderschichten vor. Details müssten aber noch mit den Betriebsräten abgestimmt werden, hieß es. Die “Bild“-Zeitung (Freitag) hatte berichtet, dass viele Hersteller dank der guten Autokonjunktur derzeit Extra-Arbeitstage anordnen.

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Lamborghini Veneno Roadster
Die Wahl der Farben ist wohl eine Frage der Emotion. Gerade beim Auto. Wer fährt welche Farbe und wie wirkt sie? Der Aspekt Sicherheit spielt für den Käufer keine große Rolle mehr. Rot gilt als Signalfarbe wirkt frech und sportlich. Allerdings nimmt das menschliche Auge Rot in der Dämmerung kaum war. © Lamborghini
Mazda3
Rot ist jedoch die ideale Auto-Farbe für Leute die aufallen möchten. Der Fahrer ist impulsiv und kontaktfreudig. Auch legt er sich gerne mal an und trägt Zweikämpfe aus. © Mazda
Auto Farbe Lack
Je nach Dunkelheit des Grau (von silbergrau bis graphit) setzt sich die Farbe schwer gegen die Straße ab. Die Entfernung eines grauen Wagens wird leicht überschätzt. Daher sind graue Fahrzeuge häufig in Unfälle verwickelt.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Die Farbe Silber verspricht Sinn für Stil. Doch wer diese Farbe wählt, hält sich auch für etwas Besseres.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Gelb ist wohl die auffälligste Farbe im Straßenverkehr und wirkt auch in der Dämmerung. Wer auch im Leben nicht übersehen werden will, wählt gelb. Der strahlende Ton ist etwas für Individualisten und Optimisten.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Babyblau und Hellblau wirken leicht und lassen manche schweren Modelle jedoch auch weniger stabil wirken.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Ein zuverlässiger und vorausschauender Typ bevorzugt Hellblau. Der Fahrer gilt als Team-Player, doch leider auch als phantasielos. © Hersteller
Auto Farbe Lack
Vornehm, frisch und dynamisch - das steht für Blau. Die perfekte Wahl für eine Diplomaten-Karossen oder ein Dienstfahrzeug. Denn Blau wirkt etwas weniger erhaben als Schwarz. Charakter des Fahrers bzw. Chauffeurs: Team-Player, doch leider auch phantasielos. © Hersteller
BMW Z4
Braun steht für Bourgeoisie: Die Töne gelten als undynamisch und bürgerlich. Vielleicht liegen die Brauntöne deshalb bei Fahrern der höheren Preisklasse im Trend.  © BMW
Auto Farbe Lack
Dunkles Orange, Rostbraun, Schwarzbraun und das Gold der Erde strahlen dagegen Sicherheit und Wohlgefühl aus.  © Hersteller
Auto Farbe Lack
Beige ist besonders in der Nacht leicht erkennbar. Die Farbe wird als leicht, sportlich und auch fromvergrößernd wahrgenommen. Der Farbpsychologen beschreibt den Fahrer jedoch als introvertiert mit einer Neigung zu Depressionen. © Hersteller
Auto Farbe Lack
Schwarz verleiht einem Wagen mehr Gewicht, Vornehmheit und Seriösität. Der Fahrer gilt als autoritär, selbstbewußt, ehrgeizgetriebener Erfolgsmensch. Die Farbe demonstriert Macht, doch verzichtet der Fahrer auch mal großzügig auf die Vorfahrt. © Hersteller
Caterham Aero Seven
Der Fahrer ist auf alle Fälle kontaktfreudig, löst sich vom Statusdenken und ist offen für Neues. © Caterham
Grün gilt als sicher, leicht und naturfroh. Es ist eine echte Sommerfarbe, denn im Winter kann hellgrün auch giftig wirken. 
Grün gilt als sicher, leicht und naturfroh. Es ist eine echte Sommerfarbe, denn im Winter kann hellgrün auch giftig wirken.  © Auto-Medienportal.Net
Auto Farbe Lack
Weiße Autos werden bei jeder Witterung gesehen, doch wirken weiße Modelle leichter. Der Fahrer gilt als unauffällig, sensibel, zurückhaltend und pflichtbewusst. Sie waschen häufig ihre Wagen und beachten die Straßenverkehrsordnung. © Hersteller
Jaguar XJR
Mehr zum Thema Farbe, Wirkung und die Charaktereigenschaft des Fahrer finden Sie im Internet unter www.farbeundleben.de © Jaguar

“Es steht fest, dass wir auf jeden Fall weitere Schichten machen wollen“, sagte ein Opel-Sprecher in Rüsselsheim. Zwei zusätzliche Samstage seien nach Rücksprache mit dem Betriebsrat inzwischen genehmigt. Die Bestellungen hätten zuletzt vor allem beim Modell Insignia noch einmal zugelegt. “Und wir können schon absehen, dass es weiterhin gut laufen dürfte“, berichtete das Unternehmen.

Auch bei BMW müssen sich zahlreiche Mitarbeiter auf Überstunden einrichten. “Dass es Sonderschichten geben wird, ist richtig. Wir sind da aber noch in der Planung“, erklärten die Münchner. Nach Informationen der “Bild“-Zeitung geht die Führung davon aus, dass im Laufe des Jahres in allen deutschen Werken Zusatzschichten laufen. Daimler kündigte Mehrarbeit in der Produktion an, wollte wegen laufender Gespräche jedoch noch keine Einzelheiten nennen.

Der Konkurrent Audi erwägt, die Personalkapazität beim Bau einiger Modelle hochzufahren. Es gebe solche Überlegungen etwa beim A3 und A4. Bei der Konzernmutter Volkswagen sollen die Bänder im Stammwerk Wolfsburg dagegen am kommenden Montag stillstehen. Die Zwangspause ist der starken Auslastung geschuldet: Engpässe in der Zulieferung machen die Unterbrechung nötig. Statt wie zuletzt Überstunden anzuhäufen, hält die Belegschaft wegen fehlender Teile für 24 Stunden inne.

dpa

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