Anstieg um sechs Prozent

Boom bei Steuereinnahmen hält an

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Gestapelte Geldmünzen liegen am 04.11.2014 in München (Bayern) auf Geldscheinen.

Berlin - Wolfgang Schäuble kann sich die Hände reiben: Der Boom bei den Steuereinnahmen hält an. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen sie um fünf Prozent an. Das Plus fällt damit deutlich höher aus, als erwartet.

Der Boom bei den Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden hält an. Im Februar stieg das Aufkommen (ohne reine Gemeindesteuern) um 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. In den ersten beiden Monaten des Jahres legten die Steuereinnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,0 Prozent zu. Das Plus fällt damit deutlich höher aus als im November für das Gesamtjahr geschätzt (plus 2,6 Prozent). Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat für seine Haushaltspläne höhere Einnahmen unterstellt als bei der Steuerschätzung vorausgesagt.

Gute Konjunktur lässt vor allem Einnahmen aus Lohnsteuer steigen

Dank der guten Konjunktur erhöhten sich vor allem die Einnahmen aus den beiden größten Einzelsteuern, der Lohnsteuer und den Steuern vom Umsatz. Deren Aufkommen stieg im Februar um 6,8 beziehungsweise 5,8 Prozent. Der Bund verbuchte im Februar ein Steuerplus von 6,6 Prozent, die Steuereinnahmen der Länder stiegen mit 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat etwas schwächer. Der Gemeindeanteil an den gemeinschaftlichen Steuern wiederum stieg um 12,3 Prozent.

Das Finanzministerium geht weiterhin von einem stabilen Wirtschaftswachstum aus. „Die „harten“ Industrieindikatoren wie auch die optimistische Stimmung in den Unternehmen und der Verbraucher sprechen dafür, dass sich die wirtschaftliche Expansion im 1. Quartal fortsetzen dürfte“, heißt es im Monatsbericht.

dpa

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