Schutz für Hobby-Schiffer

Bootseigner brauchen separate Haftpflichtversicherung

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Wollen Bootseigner die Kosten für selbstverschuldete Unfallschäden bei Dritten nicht selbst übernehmen, sollten sie eine Bootshaftpflichtversicherung abschließen. Foto: Stefan Sauer

Für Autofahrer gibt es eine Autohaftpflichtpolice. Doch welche Versicherung zahlt bei Unfallschäden, die von einem Bootseigner herbeigeführt werden? Antwort gibt der Bund der Versicherten.

Henstedt-Ulzburg (dpa/tmn) - Schäden, die Bootseigner mit ihrem Boot bei Dritten verursachen, sind in der Regel nicht über die normale Haftpflichtversicherung gedeckt. Eigentümer brauchen eine spezielle Bootshaftpflichtversicherung, erklärt der Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg.

Unerlässlich ist dieser separate Schutz für Boote oder Jachten, die mit einem Segel oder Motor angetrieben werden. Die Deckungssummen sollten mindestens fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden betragen, rät der BdV.

Für selbst verursachte Schäden am eigenen Boot kommt eine Kaskoversicherung auf. Der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit sollte dabei laut BdV unbedingt vereinbart sein. Andernfalls nimmt der Versicherer Abzüge bei seiner Leistung vor, wenn der Bootseigner den Schaden grob fahrlässig verursacht hat.

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