BP machen Ölpreisrückgang und Rubelverfall zu schaffen

+
Trotz des deutlichen Rückgangs übertraf BP aber die Schätzungen der Analysten. Foto: Caroline Seidel

London (dpa) - Der britische Ölkonzern BP hat im dritten Quartal unter dem wegen der Ukraine-Krise verfallenden Rubel gelitten.

Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten, bei dem die Ölpreisschwankungen nicht berücksichtigt werden, sank im Jahresvergleich von 3,7 Milliarden auf 3,0 Milliarden US-Dollar (2,36 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte.

Trotz des deutlichen Rückgangs übertraf BP aber die Schätzungen der Analysten. Die Rubelabwertung sorgte bei Rosneft für einen scharfen Einbruch beim bereinigten Gewinn. BP hält fast ein Fünftel am größten russischen Ölproduzenten.

Konzernchef Bob Dudley sieht den Konzern weiter auf Kurs, um die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Er baute BP nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko in Folge der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" 2010 um und trennte sich von Unternehmensteilen. Die Kosten für die Nachwirkungen der Explosion belaufen sich auf insgesamt 43 Milliarden Dollar für den Konzern.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.