Barclays

Britische Bank soll Kundendaten verkauft haben

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Kunden am Geldautomat der britischen Bank Barclays.

London - Datenklau im großen Stil: Die britische Zeitung "Mail on Sunday" wirft der Bank Barclays vor, Daten von bis zu 27.000 Kunden erhoben und illegal weiterverkauft zu haben.

Bei der britischen Großbank Barclays sollen Daten von bis zu 27 000 Kunden gestohlen und an andere Börsenhändler weiterverkauft worden sein. Das geht aus einem Bericht der Zeitung „Mail on Sunday“ hervor. Eine Sprecherin der Bank bestätigte am Sonntag, dass Untersuchungen in der Sache eingeleitet wurden. „Wir sind der "Mail on Sunday" dankbar, dass sie uns darauf aufmerksam gemacht hat“, hieß es in einer Stellungnahme des Instituts. Die Informationen seien an mehrere Regulierungsbehörden weitergeleitet worden.

Die Bank werde alle notwendigen Schritte unternehmen, um die betroffenen Kunden zu unterrichten, damit diese ihre Datensicherheit wiederherstellen können. „Es sieht so aus, als wäre dies ein krimineller Akt. Wir kooperieren voll mit den Behörden, um den Täter zu finden“, sagte die Sprecherin.

Konkret sollen Kundendaten - darunter Nummern von Reisepässen und medizinische Informationen - für 50 Pfund (rund 60 Euro) pro Datensatz weiterverkauft worden sein. Unter anderem sollen die Daten auch Informationen darüber enthalten haben, welches Risiko die Kunden bei Finanzgeschäften einzugehen bereit sind.

dpa

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