Brotpreise in Argentinien steigen dramatisch

Buenos Aires - Kaum zu glauben, aber in Argentinien wird das Brot knapp. Der Grund dafür ist die schlechtes Weizenernte in der Geschichte des Landes.

In der Periode 2012/2013 wurden lediglich neun Millionen Tonnen Weizen geerntet - statt 14 Millionen Tonnen im Vorjahreszeitraum. Die Brotpreise haben sich deswegen allein im vergangenen Monat nahezu verdoppelt. Vertreter der Landwirtschaftsverbände machten am Dienstag die Regierung für die derzeitige Situation verantwortlich. Sie forderten einen Stopp der Exporte, um die Lebensmittelversorgung des Landes zu sichern. Argentinien ist einer der größten Weizenexporteure der Welt, größter Abnehmer ist das Nachbarland Brasilien.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

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