Darum müssen die Barren heim

Bundesbank holt ihr Gold aus den USA zurück

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Eine Mitarbeiterin der Deutschen Bundesbank zählt in einem Tresorraum die nummerierten Goldbarren, die in Regalen aufbewahrt werden (Archivbild).

Lübeck - Die Bundesbank organisiert seit knapp einem Jahr den Rücktransport eines Teils ihrer Goldreserven von New York nach Deutschland.

Dies bestätigte eine Bundesbanksprecherin den Lübecker Nachrichten (Mittwochausgabe): "Wir sind mit dem Rechnungshof schon sehr lange in Kontakt, ein gutes Jahr. Genauso lange machen wir uns Gedanken über den Transport." Details zu der Rückholaktion wollte die Sprecherin nicht nennen. Auch über die Kosten sprach sie nicht: "Ich kann mir aber vorstellen, dass wir auf der Bilanzpressekonferenz im Frühjahr darauf eingehen werden." Die Bundesbank werde demnächst auch genauere Angaben machen, wo welcher Teil der Goldreserven gelagert werde.

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Die Bundesbank hatte gestern öffentlich zugesichert, dass sie einen Teil ihrer Goldreserven aus den USA zurückholt. Auf Druck des Rechnungshofes sollen die Barren in Deutschland eingeschmolzen werden, um die Echtheit und die Menge zu überprüfen. Auch Bundestagsabgeordnete forderten seit Monaten, dass die Bundesbank die Goldmenge im Ausland gewissenhafter prüfen solle.

dpa

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