Interview mit Hans Helmut Becker

VW-Werkleiter: Chinesen treiben Getriebeproduktion stark an

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Hans-Helmut Becker

Baunatal. Im Volkswagen-Werk Kassel läuft die Getriebe-Produktion auf Hochtouren. Im ersten Halbjahr 2010 wurden 1,774 Millionen Getriebe gebaut – das ist Rekord für den Standort Baunatal, sagt Werkleiter Hans Helmut Becker im HNA-Interview.

Die Steigerungen kommen im Wesentlichen aus den Märkten Indien, Brasilien, doch vor allem aus China. Allein dort wurden von Januar bis Juni 950.000 Fahrzeuge des VW-Konzerns verkauft. Das ist ein Plus von 46 Prozent. In Kassel bauten wir 2008 im ersten Halbjahr 1,52 Mio. Getriebe, im Krisenjahr 2009 waren es 1,09 Mio.

Zur Person

Seit 2006 leitet Prof. Dr. Hans-Helmut Becker (61) das VW-Werk Kassel in Baunatal. Vor seinem Wechsel nach Baunatal leitete er die VW-Tochter Bordnetze GmbH, davor von 1992 bis 2002 die Gießerei im Werk Kassel. Nach dem Studium der Elektrotechnik, studierte er noch Betriebswirtschaft und promovierte im Gießereiwesen. Er ist Vater eines Sohnes und lebt mit seiner Frau in Borken-Nassenerfurth.

Und die Produktion der Getriebe wird steigen: "Im vergangenen Jahr lag der Absatz bei 6,3 Millionen Autos, in diesem Jahr geht es in Richtung sieben Mio., 2011 dürfte die Zahl noch höher liegen", sagt Becker. "Dann reichen weder Personal, noch Kapazitäten, noch Fläche aus." Derzeit produziert das Werk an die 14.500 Getriebe täglich. Es werden in naher Zukunft noch mehr werden, "vielleicht überspringen wir die 15.000er-Marke", sagt Becker. Entscheidend ist, ob der Bedarf auf der Kundenseite da sei. (mwe)

Das komplette Interview lesen Sie auf den Wirtschaftsseiten in der HNA-Freitagsausgabe.

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