Chiphersteller-Fusion: NXP kauft Freescale

+
NXP und Freescale: Zusammen kommen die beiden Halbleiter-Spezialisten auf rund zehn Milliarden Dollar Jahresumsatz. Foto: Britta Pedersen

Eindhoven (dpa) - Der unter anderem für seine NFC-Funkchips bekannte Halbleiter-Spezialist NXP kauft den Konkurrenten Freescale aus Texas. Freescale, einst ein Teil des Handy-Pioniers Motorola, spezialisiert sich auf Sensoren und Chips, die in Maschinen und Alltagsgegenstände eingebaut werden.

NXP will den Kaufpreis mit einer Milliarde Dollar aus seinen Finanzmitteln bestreiten, eine weitere Milliarde Dollar Schulden machen und 115 Millionen seiner Aktien einbringen. Bisherige Freescale-Aktionäre sollen nach Abschluss des Deals knapp ein Drittel am neuen Unternehmen halten, wie NXP am Montag ankündigte.

Zusammen kommen die beiden Halbleiter-Spezialisten auf rund zehn Milliarden Dollar Jahresumsatz. NXP ist der führende Anbieter von Chips für den NFC-Nahfunk, der zum Beispiel bei kontaktlosen Bezahlsystemen oder Zugangskarten zum Einsatz kommt. Zudem will die einstige Philips-Sparte unter anderem im Geschäft mit vernetzten Autos punkten.

Mitteilung von NXP und Freescale

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.