300 Millionen Sondergewinn für Commerzbank

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Das neue Logo der Commerzbank auf dem Gallileo-Hochhaus in Frankfurt am Main.

Frankfurt/Main - Die teilverstaatlichte Commerzbank streicht mit der Umstrukturierung ihres Eigenkapitals einen Sondergewinn in dreistelliger Millionenhöhe ein.

Das Ergebnis vor Steuern werde durch den Tausch nachrangiger Anleihen gegen neue Aktien um gut 300 Millionen Euro höher ausfallen, teilte das Institut am Freitagabend mit.

Aufsichtsrat und Vorstand hätten die in der vergangenen Woche angekündigte Kapitalerhöhung in voller Höhe von rund 600 Millionen Euro genehmigt. Die Zahl der Aktien steigt damit um fast zehn Prozent. Sie wurden bereits bei institutionellen Investoren platziert. Insgesamt hat die Commerzbank mithilfe der Schweizer Großbank Crédit Suisse nachrangige Anleihen im Wert von rund 900 Millionen Euro eingesammelt.

Um diesen Betrag wächst nun das harte Kernkapital. Der Staat, der rund 25 Prozent an dem in der Finanzkrise fast zusammengebrochenen Institut hält, wird zudem Stille Einlagen im Wert von etwa 200 Millionen Euro in Aktien wandeln, um weiterhin die Sperrminorität an der Bank zu besitzen. Die Bank stellt sich mit dem Schritt besser für die künftig strengeren Kapitalvorschriften für Banken (“Basel III“), da das harte Kernkapital gestärkt wird. Die harte Kernkapitalquote dürfte nun von zuletzt 9,9 Prozent (Ende September) auf über 10 Prozent klettern.

dpa

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