Conti-Technologiesparte kauft weiter zu

Hannover/Northeim/Korbach. Die Technologiesparte des Autozulieferers Continental ist weiter auf Einkaufstour. ContiTech will das Bremstechnik-Geschäft des Familienunternehmens Freudenberg aus Weinheim (Baden-Württemberg) übernehmen.

Die Kartellbehörden müssten der Vereinbarung allerdings noch zustimmen, teilten die Hannoveraner am Donnerstag mit. Freudenberg stellt unter anderem Formteile für Bremsen her und betreibt auch Werke in Mexiko und Frankreich. Der Kauf des britischen Fördergurt-Produzenten SBS mit Hauptsitz in Thetfort bei Cambridge ist schon beschlossene Sache. ContiTech-Chef Heinz-Gerhard Wente will so weitere Marktanteile gewinnen: „Im Automobilbereich verbessern wir vor allem unsere Position in Frankreich und Südeuropa.

Im Fördergurt-Geschäft eröffnen wir uns zusätzliche Chancen.“ Zu Kaufpreisen äußerte sich ContiTech nicht. In Brasilien investiert das Unternehmen in diesem Jahr zudem 17 Millionen Euro in eine neue Fabrik für Ölförderschläuche. Im serbischen Subotica fließen mehr als 10 Millionen Euro in ein Werk für Schlauchleitungen, die Autobauer für ihre Antriebstechnik nutzen. Im vergangenen Jahr hatte die Technologie-Tochter von Continental dank der starken Nachfrage aus der Auto- und Maschinenbau-Industrie gut verdient. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg um 13 Prozent auf 417 Millionen Euro. Der Umsatz von ContiTech legte um rund 16 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro zu. Auch die Konzernmutter erzielte 2011 Rekordwerte. Unterm Strich verdiente die Continental AG 1,242 Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie 2010. (dpa)

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