Fußballclub geht an die Börse

ManU-Aktie: Ausgabekurs niedriger als erwartet

New York - Der Countdown für den lange angekündigten Börsengang des Fußballklubs Manchester United läuft: Am Freitag beginnt an der New Yorker Börse der Handel mit Aktien des englischen Rekordmeisters.

Der Ausgabepreis wurde am Donnerstag mit 14 Dollar angegeben. Er lag damit unter den ursprünglich erwarteten 16 bis 20 Dollar. Voraussichtlich werden 16,7 Millionen Wertpapiere des Premier-League-Klubs angeboten.

Mit dem Gang an die Börse will der 134 Jahre alte Verein vor allem seinen Schuldenberg von umgerechnet mehreren hundert Millionen Euro abbauen. Analysten warnen allerdings vor allzu hohen Erwartungen und halten den Klub für wirtschaftlich überbewertet. Für einen Erfolg des Börsengangs müsse Manchester United eher auf zahlungswillige Sportfans als auf kühl kalkulierende Finanzexperten als Anleger hoffen, sagte Sam Hamadeh von der Analysefirma PrivCo.

Die Red Devils von United waren in der vergangenen Saison bereits auf dem besten Weg zur Meisterschaft, mussten den Titel aber am letzten Spieltag an den Stadtrivalen City abtreten - den Verein, der in der abgelaufenen Spielzeit dank massiver finanzieller Unterstützung seitens des Besitzers aus Abu Dhabi zum Topklub avancierte.

dapd

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