Kündigung wegen Youtube-Kanal?

Daimler-Ingenieur geht zu Tesla - und wird nach nur einem Tag Arbeit gekündigt

Der Ingenieur Stefan Schwunk in einem Video auf seinem Kanal „Schwunkvoll“. Rechts: Das Logo von Mercedes-Benz auf einer Felge (oben), das Logo von Tesla auf einer Felge (unten).
+
Der ehemalige Daimler-Ingenieur Stefan Schwunk wechselte zu Tesla - arbeitete dort jedoch nur einen Tag.

Erst im Dezember wechselte ein Ingenieur von Daimler zu Tesla. Dort wurde er jedoch nach nur einem Arbeitstag wieder entlassen und ist nun bei einer VW-Tochter angestellt.

Stuttgart - In der Automobilwelt gilt Tesla als das Nonplusultra der E-Mobilität. Dementsprechend wollen auch viele Fachkräfte für das Unternehmen von Visionär Elon Musk arbeiten. Zum Ende vergangenen Jahres wechselte ein Ingenieur von Daimler zu Tesla nach Berlin. Er bemängelte die veraltete Struktur des Stuttgarter Autobauers und nannte Daimler eine „Behörde“. Bei Tesla versprach er sich dagegen flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen. Sein Ausflug zum E-Auto-Pionier dauerte allerdings nur zwei Wochen und in der Fabrik arbeitete er nur einen Tag. In einem Podcast nannte er als Grund für die Kündigung seine Tätigkeiten in den sozialen Medien und auf Youtube. Das dürfe bei Tesla nämlich nur der Chef persönlich. Wie BW24* berichtet, ging ein Daimler-Ingenieur zu Tesla und wurde nach nur einem Tag Arbeit gekündigt.

Die Daimler AG setzt ihren Fokus verstärkt auf E-Autos (BW24* berichtete) und muss sich deshalb mit Tesla messen lassen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.