Produktion gestartet – Werk Kassel liefert Achsen

Daimler startet den neuen Actros

Futuristische Anmutung: Nicht nur technisch, sondern auch vom Design her setzt der aktuelle Actros neue Maßstäbe. Gestern startet offiziell der Serienanlauf. Foto: Daimler/nh

kassel/Wörth. Im Lkw-Montagewerk des Daimler-Konzerns in Wörth (Rheinland-Pfalz) hat gestern eine neue Zeitrechnung begonnen. Vorstandschef Dieter Zetsche startete symbolisch den Produktionsanlauf der zweiten Generation des schweren Lkw Actros, der wie sein Vorgänger neue Standards hinsichtlich Sicherheit, Verbrauch und Umweltverträglichkeit setzt.

Einen wesentlichen Anteil daran haben auch die Kasseler Daimler-Werker. Sie liefern die Vorder- und Hinterachsen. Gemeinsam mit Motoren und Getrieben bilden sie den Antriebsstrang und sorgen dafür, dass der neue Actros sieben Prozent weniger Sprit verbraucht als der alte. Das führt bei einer Laufleistung von 150 000 Kilometern im Jahr nicht nur zu einer Ersparnis von 4500 Euro, sondern auch zur Einhaltung der Abgasnorm Euro VI, die ab 2013 für neue Lkw bindend ist.

Die neue Achse, für die Daimler 50 Millionen Euro in Kassel investiert hat, sichert zunächst 1250 der insgesamt 3000 Stellen bis weit in der 2020-er Jahre hinein. Mit dem Auslaufen der alte Actros-Achse, die bis 2016 noch gefertigt wird, wechseln weitere 250 Mitarbeiter in den neuen Bereich. Weitere 1500 Beschäftigte stellen Transporterachsen sowie Teile für Lkw und Pkw her. Die Entwicklung des neuen Lkw hat Daimler eine Milliarde Euro gekostet. Eine weitere Milliarde floss in neue Produktionsanlagen. (jop)

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