Datenschutz verlangt Kompetenz

Experten für Datenschutz: Marco Weber (Jurist) und Henning Welz (Prokurist) (Foto: Eifert)

Das Bundesdatenschutzgesetz und die Datenschutzgesetze der Länder regeln diesen Schutz im Zusammenspiel mit diversen weiteren Rechtsvorschriften. Der Stellenwert, den dieser Schutz in der täglichen Praxis einnimmt, hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Fielen „schwarze Schafe“ in der Vergangenheit fast ausschließlich bei Initiativüberprüfungen durch die Kontrollbehörde auf, so nutzt der Wettbewerb den Datenschutz in der Zwischenzeit häufig als Instrument um unliebsame Mitbewerber außer Gefecht zu setzen. Hinzu kommt, dass auch die Kunden ein stark gewachsenes Datenschutzbedürfnis entwickelt haben und sich Unternehmen immer wieder damit konfrontiert sehen, dass aus völlig anderem Grunde unzufriedene Kunden das Unternehmen von der datenschutzrechtlichen Seite anzugreifen versuchen.

Datenschutz ernst nehmen

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind nicht ausreichend auf dieses Thema vorbereitet und geraten daher schnell in Bedrängnis, selbst dann, wenn sie keinen anderen Fehler begangen haben, als den geforderten Formalitäten nicht zu genügen. Dass auch große Unternehmen mit dem Thema Datenschutz stiefmütterlich umgehen, hat die Vergangenheit gezeigt. Hier stellt sich zudem oft die Frage, wie Datenschutzanforderungen und Betriebsrat zu vereinbaren sind.

Neue technische Möglichkeiten durch mobile Endgeräte und Heimarbeitsplätze machen die Sachlage nicht einfacher. Auf dem Spiel stehen immer Geld, das Vertrauen der Kunden und das Image des Unternehmens.

„Durch die veränderte Lage wird kompetent gehandhabter Datenschutz für die Unternehmen immer wichtiger“, sagt Henning Welz, Prokurist der GDS Gesellschaft für Datenschutz Mittelhessen mbH, der sich mit der Materie bestens auskennt. Unabhängig von der Notwendigkeit einen Datenschutzbeauftragten (DSB) zu bestellen (das ist laut BDSG ab 10 Mitarbeitern notwendig) ist es wichtig, dass der Datenschutz in vertrauenswürdigen Händen liegt und das Unternehmen in dieser Beziehung auf der sicheren Seite agiert. Ein nur auf dem Papier vorhandener DSB macht die Lage häufig eher schlimmer als besser.

Die gds bietet bessere Alternativen, um den Datenschutz zu gewährleisten:

So stellt sie TÜV-zertifizierte Datenschutzbeauftragte als Externe zur Verfügung. Diese können die Situation neutral einschätzen und sorgen für eine höhere Glaubwürdigkeit beim Kunden wie bei der Kontrollbehörde. Sie verfügen über die notwendige Qualifikation, die Routine in der Kommunikation und haben durch ihre diversen Einsatzfelder einen großen, auch branchenfremden, Erfahrungsschatz.

Ist bereits ein interner Datenschutzbeauftragter bestellt, so kann dieser seine Sachkunde durch Schulungen bei der GDS erwerben, auffrischen oder vertiefen. Auch eine projektbezogene Zusammenarbeit zwischen den Experten der GDS und den Datenschutzbeauftragten von Unternehmen gehört zum Produktportfolio. So kann jederzeit eine genau auf den Bedarf abgestimmte Dienstleistung erbracht werden.

Übrigens: Bei Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern können die Kosten, den Datenschutz sicherer zu gestalten, unter bestimmten Umständen im Rahmen einer Förderung bezuschusst werden. YRK L

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.