Chinesen und Briten lieben deutsche Autos

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Objekt der Begierde: Deutsche Autos sind in China äußerst beliebt

Wiesbaden - Autos "Made in Germany" sind beliebt wie nie: 128 000 Neuwagen wurden im ersten Halbjahr 2010 allein nach China verkauft. Am besten läuft der Absatz in Großbritannien.

Das war mehr als eine Verdreifachung gegenüber dem ersten Halbjahr 2009, als rund 40 000 Autos nach China exportiert wurden.  Das Statistische Bundesamt berichtete am Dienstag, der durchschnittliche chinesische Autokäufer bezahle somit 34 375 Euro für sein deutsches Automobil. Gleichzeitig kauften Chinesen im ersten Halbjahr 2010 schon mehr Wagen aus Deutschland als im gesamten Vorjahr, als sie 122 000 Personenkraftwagen importierten. Hält der Trend an, würde sich der Absatz im Gesamtjahr gegenüber 2007 vervierfachen: Damals setzten die Hersteller 63 000 Autos aus Deutschland in China ab.

Briten kaufen die meisten Autos "Made in Germany"

China stand im ersten Halbjahr 2010 mit einem Anteil von 6,1 Prozent auf Rang 5 der Länder, in die Deutschland die meisten Personenkraftwagen exportiert. Der größte Absatzmarkt für Autos „made in Germany“ ist nicht das Reich der Mitte, sondern Großbritannien. Allein im ersten Halbjahr 2010 gingen 339 000 Pkw auf die britischen Inseln. In die Vereinigten Staaten wurden 257 000 Autos aus Deutschland verschifft. 204 000 Cabriolets, Coups, Limousinen, Kombis und SUVs fuhren über die Alpen nach Italien. Und selbst unsere französischen Nachbarn orderten mit 180 000 Pkw mehr als die Chinesen.

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